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Geschäfte in der Prozessindustrie ziehen wieder an


IBIC GmbH blickt auf ihr erstes Geschäftsjahr zurück



Hans-Peter Beier hat etwas gewagt, was viele andere für zu riskant gehalten hätten. Im Jahr 2009 - mitten in der weltweiten Wirtschaftskrise - gründete er die IBIC, ein international agierendes Dienstleistungsunternehmen, das Kunden aus der Prozessindustrie durch Beratung und Engineering im Bereich Anlagenbau unterstützt. Als der CHEManager Europe vor einem knappen Jahr mit ihm über die Gründung seiner neuen Firma sprach, berichtete Herr Beier, dass sich alles nach Plan entwickelt und er “keinen Grund zum Klagen” hätte. Jetzt, nach dem ersten Jahr, zieht Beier mit Brandi Schuster Bilanz - und schaut auch einige Monate in die Zukunft.

CHEManager Europe: Ihr Unternehmen hat kürzlich seinen ersten Geburtstag gefeiert - herzlichen Glückwunsch! Wie sind die ersten 12 Monate gelaufen?

H. Beier: Obwohl es ein sehr schwieriges Jahr war, hat sich unser Geschäft sehr erfolgreich entwickelt. Ich würde sagen, dass wir als europäischer Anbieter von Ingenieurdienstleistungen für Anlagenbauer und -betreiber unsere Marktnische gefunden haben.

Sie haben Ihr Unternehmen mitten in der globalen Wirtschaftskrise gegründet. Wie hat sich das Wirtschaftsklima auf Ihr Geschäft ausgewirkt?

H. Beier: Wir haben auf jeden Fall negative Effekte zu verspüren bekommen. Wir haben beispielsweise etwas länger als geplant gebraucht, um unsere Wachstumsziele zu erreichen.

Wachstumsmärkte wie China und Brasilien haben sich am schnellsten wieder erholt. Hat das den Fokus Ihres internationalen Geschäfts beeinflusst? In welchen anderen Regionen sehen Sie Wachstumspotenziale für die Prozessindustrie?

H. Beier: Da unser Zielmarkt Europa ist, hat sich der Fokus unserer internationalen Geschäftstätigkeit nicht wesentlich verändert. Unsere europäischen Kunden führen aber derzeit viele Projekte zum Neubau und zur Modernisierung von Anlagen im Mittleren Osten, in Indien und im asiatisch-pazifischen Raum durch.

Welche Form von organischem Wachstum konnte IBIC im letzten Jahr realisieren? Planen Sie auch, Ihr Geschäft über Zukäufe und Kooperationen auszuweiten?

H. Beier: Unser Dienstleistungsgeschäft ist von Beginn an stetig gewachsen, während das Firmenwachstum bisher etwas langsamer als erwartet lief. Trotzdem planen wir derzeit keine Zukäufe, wir bauen vielmehr unser Partnernetzwerk Schritt für Schritt aus.

Was waren die größten Herausforderungen im letzten Jahr?

H. Beier: Jedes Unternehmen muss in der Gründungsphase bestimmte Schlüsselinvestitionen tätigen, egal, ob der Umsatz sich wie geplant entwickelt oder nicht. Wenn man gerade eine schwache Geschäftsperiode hat, hat man beim Geldausgeben natürlich immer ein unbehagliches Gefühl.

Würden Sie irgendetwas anders machen, wenn Sie nochmal starten könnten?

H. Beier: Hinsichtlich der grundlegenden Dinge würde ich heute die gleichen Entscheidungen treffen wie vor einem Jahr. Nur ein paar Details würde ich mit dem Wissen von heute optimieren. So hätten wir beispielsweise für den jetzigen Aufschwung in unserer Branche schon früher mehr Projektingenieure einstellen können.

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in den nächsten 12 Monaten?

H. Beier: Die Geschäfte in der Prozessindustrie ziehen wirklich gerade wieder an, und ich denke, dass unser Unternehmen von dieser Entwicklung profitieren wird. Die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen ist bereits im Spätsommer sprunghaft angestiegen. Wir sind daher aus gutem Grund optimistisch, dass wir unsere ehrgeizigen Ziele erreichen werden.

Kontakt:

Hans-Peter Beier
Internationale Beier Ingenieur-Consulting (IBIC) GmbH, Neu-Isenburg
Tel.: +49 (0) 6102 812238
Fax: +49 (0) 6102 812239
> info@ibic-gmbh.com
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